Männerschmuck

Nicht nur Frauen und Mädchen, die Tracht trugen, trugen speziellen Schmuck. Auch Männer und Jungen verschönerten ihre regionale Tracht mit Schmuckstücken. Einige davon, zum Beispiel Knöpfe und Schuhschnallen, hatten ursprünglich einen praktischen Nutzen. Derartige Verschlüsse entwickelten sich jedoch manchmal zu wahren Prunkstücken. Andere Schmuckstücke, wie zum Beispiel die Männerbrosche von Walcheren, waren rein dekorativ.

Arbeiten in Tracht

Fotograf Adriaan Gerard van Agtmaal (1887–1960) ist vor allem mit Fotos von Denkmälern, Stadt- und Dorfansichten, Landschaften und dem Bauernleben bekannt geworden. Er machte vor allem Fotos für Ansichtskarten und Werbematerial des Verkehrsvereins. Besonders produktiv war er zwischen den beiden Weltkriegen.

Geburt und Wochenbett

Nasse Windeln wurden früher nicht gewaschen, sondern einfach getrocknet. Dazu wurde ein Windelwärmer oder -trockner verwendet. Die Windel wurde ohne Vorspülen auf dieses runde Objekt aus Steingut oder Eisen gelegt. Dann wurden glühende Kohlen darunter gelegt, sodass die Windel durch die Wärme getrocknet wurde.

Hauben, Hüte, Mützen

Zu regionalen Trachten gehört eigentlich immer eine Kopfbedeckung. Männer tragen einfache Hüte oder Mützen, Frauen jedoch oft komplexe Gebilde aus mehreren Hauben mit zugehörigem Schmuck. An der Kopfbedeckung lässt sich oft erkennen, woher jemand kommt.

Fahrradurlaub 1936

Zelten oder Urlaub mit dem Wohnwagen gehören schon seit Jahrzehnten zu den Lieblingsbeschäftigungen der Niederländer. Zuerst war Zelten nur für Pfadfinder, aber nach dem Ersten Weltkrieg änderte sich dies. Die meisten Leute hatten jetzt ein wenig Geld für einen nicht allzu teuren Urlaub übrig.