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Brückenwaage
Wie wiegt man eine Fracht Zuckerrüben?
Ende des 19. Jahrhunderts gründen Bauern aus Wolphaartsdijk eine Brückenwagengenossenschaft mit dem Namen De Eendracht. Ihre Brückenwaage bestellen sie bei der Firma Massee & Zn. Bis 1966 wiegen Bauern hier ihre geernteten Erzeugnisse, zum Beispiel Zuckerrüben, Kartoffeln und Zwiebeln. Ein voller Wagen wird auf die Brücke gefahren und gewogen. Nach Entladen der Fracht wird der leere Wagen auf dem Rückweg erneut gewogen. Die Differenz, das Gewicht der Ladung, wird auf einem Wiegeschein angegeben. Anhand dieser Angabe wird mit dem Bauern abgerechnet. Die Bedienung erfolgt vom Wiegehäuschen aus. Ursprünglich konnte diese Brücke bis maximal 5.000 kg wiegen, aber seit ihrem Umbau 1931 kann sie 10.000 kg bewältigen.