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Weidenmühlchen
Wassermanagement im Kleinen
Im nassen Waterland in Noord-Holland halten kleine Mühlen ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Wasserstand konstant. Die Mühlen pumpen Wasser aus den niedriger gelegenen Gräben zu höher gelegenen Gräben. Darum werden sie auch Zubringermühlen genannt. Später gelangen einige davon nach Friesland. So auch dieses Exemplar von ungefähr 1850,das während des ersten Weltkriegs von De Wormer nach Langweer umgesiedelt wird. In Friesland werden derartige Mühlen darum auch holländische Mühlen genannt. Die Technik ist ebenso einfach wie effektiv. Die Flügel treiben eine hölzerne Kreiselpumpe an, die Wasser hochpumpt. Eine Klappe verhindert ein Zurücklaufen des Wassers. Der große Steert am Mühlenhaus hält die Flügel immer in den Wind gedreht.