TiereTiereHaben Sie kleine Kinder? Besuchen Sie dann doch einmal den Kinderhof! Hier können Ihre Kinder Kühe, Hühner, Kaninchen und alle anderen Tiere, die sich auf dem Kinderhof befinden, hautnah erleben.Tiere sind unlöslich mit dem landwirtschaftlichen Betrieb verbunden. Sie liefern uns Nahrung, Getränke, Kleidung, Schuhwerk, Medizin und Gebrauchsgegenstände. Den Mist der Tiere benutzte man, um den Boden fruchtbarer zu machen. Pferde und Ochsen dienten als Zugtiere. Bei manchen alten Bauernhöfen, bei den so genannten „Los Hoes"-Bauernhöfen, lebten Mensch und Tier buchstäblich gemeinsam in einem Raum. Meistens jedoch wurden Tiere in separaten Ställen und Verschlägen gehalten. Im Frühling und Sommer konnten die Kühe und die Schafe dann wieder auf der Weide oder auf der Heide grasen. Seltene Haustierrassen Manche Tier wurden im Laufe der Zeit „überflüssig". Das Pferd zum Beispiel wird nicht länger als Zugkraft benötigt, denn heute haben Maschinen die Arbeit übernommen. Viele Tiere, die man früher auf jedem Bauernhof sah, gehören jetzt zu den seltenen (landwirtschaftlichen) Haustierrassen. Das Museum zeigt einige dieser Haustierrassen. Die Tiere auf der Weide gehören alle zu den seltenen landwirtschaftlichen Haustierrassen, nämlich: Friesisches Rotbunt-Vieh, „Lakenvelder", „Blaarkoppen", „Baggerbonten", „Witrikken" und „Brandroden", und folgende Schafsrassen Drenter und Veluws Heideschaf, Friesisches Milchschaf und „Zwartbles". Biologische Viehzucht Die Viehzucht im Museum erfolgt auf biologische Weise. Die Tiere sind keine echten Produktionstiere. So dürfen die Kühe ihre Kälber länger säugen als in der normalen landswirtschaftliche Praxis üblich ist. Der Mist der Tiere dient zur Düngung der Gärten, der Äcker, der Obstgärten und der Weiden.
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