Acker- und Weideland
Acker- und Weideland
Der große Acker und die große Weide sind das Landbaugebiet des Museums. Dort finden wir Gewächse und Tiere. Auf einem lang gestreckten Acker finden Sie alte Kulturgewächse. Es handelt sich hierbei um Pflanzen, die früher in unserer Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielten.
Urbar gemachte Heide
Dieser Acker und diese Weide entstanden im 17. Jahrhundert nach der Urbarmachung von Heidelandschaft. Ab Arnheim bestand das ganze Gebiet nördlich der Stadt um 1600 aus Heidelandschaft. Als im 17. Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter, die Bevölkerung wuchs, nahm der Bedarf an Ackerboden zu. Von Arnheim aus begannen die Bürger die Heide urbar zu machen. In der Nähe der Stadt wurde das Land für den Tabakanbau genutzt. Die Stelle jedoch, an der sich jetzt das Museum befindet, lag noch hinter dem Stadtteil Alteveer (wörtlich: all-zu-fern). Zu weit von der Stadt entfernt, und deshalb machte man Acker- und Weideland daraus.
Entstehung des Landgutes
1726 wurde der Bürgermeister von Arnheim Adriaan Menthen Eigentümer des Gebietes. Es blieb bis 1757 Familienbesitz. In diesem Zeitraum fanden viele Veränderungen statt. Unter den Menthens entstand das Landgut 'De Waterberg'. Im Jahre 1757 bestand es aus einem Haus und einer Scheune mit Garten, einem Teich, Eichen-, Buchen- und Tannenwäldern und einer großen Ackerfläche, die noch heute die große Weide mit dem großen Acker bildet. Die Familie verwandelte das Landgut in ein kleines Paradies und verlieh ihm den Namen 'De Waterberg'.
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