LandgutLandgutDe WaterbergDas Feilichtmuseum befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Landguts De Waterberg. Dieses Landgut war von 1763 bis 1825 Eigentum der Familie Gaaymans. 1825 verkaufte die Familie es an den Eigentümer des Landguts Sonsbeek, Hendrik Jacob Carel Jan Baron Van Heeckeren van Enghuizen. Sonsbeek wurde durch diesen Erwerb ein besonders weitläufiges Landgut. De Waterberg bestand damals u.a. aus einem Herrenhaus mit Kutschenhaus, einem Bauernhof mit Lagerhaus (unserem 'Weißen Bauernhaus'), einer Scheune, einem Heuschober und ungefähr 65 Hektar an Acker- und Weideland mit Obstgärten, einem Garten von ca. 0,8 Hektar und einem riesigen Wald mit mehr als 15.000 Buchen und Kiefern. Der neue Eigentümer ließ das Herrenhaus und das Kutschenhaus sofort abreißen. Er hatte anderweitig bereits eine Bleibe und benutzte die Steine dieses Abbruchs für den Bau eines Belvedere auf Sonsbeek. Zwei Gebäude Zwei Gebäude, die zum Landgut gehörten, stehen noch immer im Museum. Das weiße Bauernhaus ist das älteste Gebäude des Museums und stand schon vor 1825 auf dem Gelände. Dieses Bauernhaus wurde von der Familie Gaaymans gebaut und verpachtet. Daneben stand eine Lattenscheune, die im Jahre 1825 erwähnt wurde, die jedoch wegen Baufälligkeit in den sechziger Jahren abgerissen wurde. Das Bauernhaus wird jetzt als Dienstgebäude benutzt. Hinter dem weißen Bauernhaus steht ein zweites Gebäude, das im Jahre 1857 als Doppelhaus errichtet wurde. Im Doppelwohnhaus dahinter befinden sich zwei unserer musealen Prunkstücke, das Zimmer aus Hindeloopen und die Rossmühle für die Grütznerei. 1899 erwarb die Gemeinde Arnheim den größten Teil von Sonsbeek, worunter 'De Waterberg'. 1914 wurden 28 Hektar an den Verein 'Het Nederlandsch Openluchtmuseum' in Erbpacht abgetreten. Im Jahre 1918 wurde das Museum eröffnet. |
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