Obdachlosenschlafplatz in Amsterdam

Daklozen in het Openluchtmuseum

Obdachlosenschlafplatz in Amsterdam

Ein paar Stücke Pappe auf der Erde als Isolierschicht, eine warme Jacke und ein Schlafsack. Aus diesen Bestandteilen richten Chahid und Peter sich am Abend auch im Winter einen Schlafplatz ein. Sie schlafen lieber draußen als in einer Notunterkunft. Dort gibt es immer wieder Streit, kann man sich mit Krankheiten wie Tuberkulose anstecken oder Ungeziefer einfangen. Auch Alkoholiker und psychisch Gestörte versuchen sie möglichst zu vermeiden. 

 

Am allerliebsten würden sie aber wieder eine feste Bleibe in einem eigenen Häuschen haben. Obdachlos zu sein, würden sie niemandem wünschen.

 

Dennoch waren im Winter 2015–2016 allein in Amsterdam mehr als 900 Menschen obdachlos. 50 davon schliefen jede Nacht ohne Ausnahme im Freien. In einem Viertel aller Winternächte fror es nachts in 10 cm über dem Boden. Dann sucht man sich gerne ein leerstehendes Gebäude wie dieses, wo man zumindest noch ein wenig Schutz vor den Elementen hat.

 

Ein schriller Kontrast zu unserem Leben. Wir haben ein warmes Bett, Heizung und meistens auch Geselligkeit während der Feiertage im Winter. 

Chahid und Peter haben uns mit dieser Präsentation geholfen, weil sie der Welt gerne zeigen möchten, dass Obdachlose „auch Menschen sind“.

 

Im Holland Erlebnismuseum können Sie auch mehr über andere Obdachlose in der Geschichte erfahren. Der erste Bewohner des Bauernhofs aus Beltrum (1.15) schreibt vor vielen Jahren seinem Gutsherrn, dass er mit seiner Frau und vier Kindern „unter dem blauen Himmel“ schlafen müsse. Er konnte die Pacht nicht mehr zahlen und bittet um Erlaubnis für den Bau einer Hütte. Aus dieser Hütte wird später ein kleiner Bauernhof.
 

Details

Obdachlosenschlafplatz in Amsterdam

Activiteit datum

Van 09-12-2017 t/m 21-01-2018
10:00 - 17:00 uur

Aantal personen
Nicht zutreffend
Leeftijd
Alle Altersgruppen