Sägemühle
Im Jahre 1630, ungefähr 50 Jahre vor dem Bau dieser Mühle, waren bereits 130 kleine Windmühlen in der Zaaner Region in Betrieb. Sägewerke bildeten eine der Industrien, die hier entstanden. Das Holz wurde u.a. für den Schiffsbau und den Bau von Häusern benutzt. Die Baumstämme für die Sägewerke kamen über Wasser aus Deutschland, Norwegen und den Ländern rund um die Ostsee. Sie wurden zu Flößen zusammengebunden, die manchmal 15.000 m2 groß waren. Die Flöße wurden jeweils von mehreren Flößern, die auch auf den Flößen übernachteten, begleitet und gesteuert. Die Tage des Müllers waren lang. Bei Wind waren Arbeitstage von 16 Stunden ganz normal. Nur während des Sommers wurde weniger gesägt, weil der Wind dann nicht stark genug wehte. Der Müller hatte dann Zeit für Instandsetzungsarbeiten.
Mühlentyp
Paltrockmühle, Windmühle mit drehbarem Gehänge bzw. Gehäuse. Mit den drei Sägerahmen konnten an einem Tag an die 80 Balken mit einer Länge von 5 bis 6 Metern zu Brettern gesägt werden.
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