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RossmühleDer erste Ölmüller, Teunis Krabbenborg, kaufte 1830 bei einer Versteigerung diesen kleinen Bauernhof. Er baute ihn zu einer Rossmühle um, die seine Haupteinnahmequelle wurde. Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft für den eigenen Bedarf. Bauern aus der Umgebung brachten ihren Raps- oder Leinsamen zum Müller. Er presste gegen Bezahlung das Öl aus den ölhaltigen Samen. Man benutzte das Öl zur Beleuchtung sowie zum Backen und Braten. Das Restprodukt wurde in Form von Raps- oder Leinkuchen als Viehfutter verwertet. Die meisten Bauern brachten ihre eigenen Ölkrüge mit. So befanden sich häufig mehr als dreihundert Krüge und Kannen beim Müller, der sie, obwohl sie nicht mit Namen versehen waren, alle auseinander halten konnte. Bauernhaustyp Fachwerkscheune, diente zur Unterbringung von Geräten und Wagen, wurde später zu einer Rossmühle mit separatem Wohnraum umgebaut. Zur�ck zur Geb�ude�bersicht |
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